Tag 7 – 14.07.2014 : Abschied und Berge

Die Koffer waren gepackt, die Tränchen fürs erste getrocknet und die Rechnung in der Pension bezahlt. Langsam rollten wir im Corolla zum Haus meiner Oma, um uns noch von ihr und meinen Eltern zu verabschieden.

Als ich mich von meiner Oma verabschiedete, wusste sie wer ich bin und ich unterhielt mich noch eine Weile mit ihr. Das war ein unsagbar schönes Gefühl, dass ich sie so gut gelaunt antreffen durfte.

Während ich weitere Tränen verdrückte, setze sich das Auto in Bewegung um im Dorf beim einzigen Laden noch einmal aufzutanken. Kaum hatte ich an der Säule geparkt und wollte zum Zapfhahn greifen, als auch schon eine Dame aus dem Häuschen geflitzt kam und dies ganz selbstverständlich für mich übernahm (ohne Extrakosten übrigens).

Nebenan im Supermarkt erstand ich dann noch die legendären Wurstsemmeln, die ich schon als Kind so geliebt hatte und an denen ich mich nie sattessen konnte. (Und wo bitte bekommt man noch 8 Semmeln komplett mit Gurken etc für 8,80 €?!) Auch vom typischen Kaffee und dem steirischen Bier nahm ich mir etwas mit für zu Hause.

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Ich lenkte den Wagen auf die Autobahn und schon ging es dahin.

Ein Besichtigung stand noch aus: Wir wollten über den höchsten Berg Österreichs nach Hause fahren. Mit meinem Paps hatte ich die Route am Vortag noch kurz besprochen und so glitten wir auf der Straße dahin.

Und auch der Weg dorthin zeigte sich landschaftlich schon von seiner beeindruckenden Seite. Werft doch mal einen Blick aus dem Fenster. (Als Fotografen hatte ich übrigens meinen Schatz verhaftet – Ich fuhr schließlich)

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Und er hat tolle Bilder geschossen, oder?

Nach einiger Zeit wechselten wir auf die Landstraße und es wurde noch bergiger. Sehnsüchtig ielt ich bereits nach der Mautstation Ausschau, denn die Fahrt über den Berg würde uns auch etwas kosten.

34,- € um genau zu sein. Kein Schnäppchen, aber das musste man definitiv mal gemacht haben.

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Auf 1913 Metern hielten wir dann zum ersten Mal an um die Aussicht zu genießen. Steigt doch mit aus, die Luft ist herrlich:

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Immer weiter ging es mit ca. 20 km/h die Serpentinen bzw. Kehren nach oben.

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Den zweiten Stopp machten wir dann auch 2428 Metern. Die Luft war herrlich und dieWolken und die Berge einfach magisch

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Und dann sah ich genau dort im Fenster des kleinen Shops meine beiden Artgenossen sitzen.. Als ich sie allerdings erwerben wollte, stoppte mich ein Schild „Dieser Shop hat heute geschlossen, der Shop am Hochtor hat geöffnet“ … Ich kuckte ganz lieb meinen Schatz an weil wir beide wussten, dass wir an diesem Hochtor gerade vorbeigekommen waren. Da er aber mein Schatz ist, wurde selbstevrständlich noch ienmal umgedreht und ich hatte 10 Minuten später meine Herde vergrößert (natürlich war es ein Geschenk vom Schatz)

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Und das das mit den Murmeltieren kein Witz ist könnt ihr HIER nachlesen 🙂

Wir waren um 10 Uhr losgefahren und es war bereits 15 Uhr – wir waren weit hinter der Zeit, ich hatte den Berg unterschätzt. Dennoch waren wir guter Laune und setzen unseren Heimweg fort.

Bald schon überquerten wir die Grenze nach Deutschland und es wurde später und später

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Ich verstehe auch nicht warum Leute immer damit angeben, wenn sie nach Übersee fliegen… Soooo toll isses da auch nicht und so weit weg dass man Fliegen müsste schon dreimal nicht 🙂

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Auf der Höge von Heilbronn hüpfte mein Schatz dann plötzlich auf dem Beifahrersitz auf uns ab und zeigte nach vorne „Kuck mal Schatz da sind die zwo Türme – wir sind in Mittelerde!“… Ich als breit grinsendes etwas daneben…

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In Wiesloch machten wir noch einmal Halt und genossen nach nun fast 12 1/2 Stunden Fahrt unser verdientes Eis..

Während mein Minion frühlich auf der Rückbank hin und her schwebte (und es jetzt in unserer Wohnung noch immer tut)

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Über Messerschaf

Ich bin eine Österreicherin, die in Deutschland lebt und vom eigenen Bauernhaus mit großem Garten träumt. Ich liebe das Leben, zu schreiben, fotografieren und einfach in der Natur zu sein. Neben dem Krafttraining bin ich eine leidenschaftliche Bäckerin, dafür beim Kochen leider etwas unbegabt! Das wiederrum kann mein Goldschatz, den ich vor 5 Jahren kennengelernt habe und seit 2 Jahren mein Ein nennen darf, perfekt drauf. Bin ein klein bisschen verrückt und habe mir einen Teil meiner kindlichen Unbeschwertheit bewahrt. Ich lache nicht nur allgemein sehr gerne, sondern auch mal über mich selbst, denn ein bisschen tollpatschig bin ich schon!
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3 Antworten zu Tag 7 – 14.07.2014 : Abschied und Berge

  1. Waldameise schreibt:

    So schön, deine Urlaubserinnerungen, liebe Moni. Sie wecken auch meine … seufz …

    http://waldameise.designblog.de/kommentare/auf-dem-grossglockner-….1372/

    Ein lieber Gruß aus dem Ameisenbau

  2. paleica schreibt:

    schööön 🙂 ich bin letztes jahr – allerdings notwendigerweise, weil der felbertauern ja unbefahrbar war – zum ersten mal (im juni) über die großglocknerhochalpenstraße gefahren. wir hatten 4m hohe schneewände, weil es 2 tage davor geschneit hat… O.o da hats so ausgesehen 🙂 http://paleica.wordpress.com/2013/11/13/50f-schwer/

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