Tag 3 – 10.07.2014 Station 3: Wo das Herz zu Hause ist

Nach den beiden aufregenden Besuchen in Thal und Piber ging es nun das letzte Stück Richtung Stainz. Es war bereits fast 18 Uhr, als das Haus meiner Oma in Sicht kam und wir langsam in den Hof einbogen.

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Und es waren so viele gekommen um uns zu begrüßen, dass es mir ums Herz ganz warm wurde und ich das Gefühl hatte nie weggewesen zu sein.

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Über 4 jahre war ich nicht hier gewesen… manche Cousinen und Cousins hatte ich bereits 14 Jahre nicht mehr gesehen… Ich war endlich wieder zu Hause.

Das Auto stellte ich einfach irgendwo ab, wo Platz war und fiel einem nach dem anderen um den Hals um sie zu begrüßen. Natürlich stellte ich auch meinen Schatz jedem vor und dann saßen wir auch bereits bei einem frisch gezapften Puntigammer-Bier und einer Weißwein-Mischung auf meinem Lieblingsplatz unter dem Kirschbaum und redeten. Einigen hatten man nicht einmal verraten, dass wir auch kommen würden und so war die Freude natürlich umso größer. Meine Eltern waren einen Tag vor uns angereist und natürlich auch da um uns zu begrüßen. Mein Schatz wurde sofort von allen herzlich im Kreis der Familie aufgenommen 🙂

Das einzig traurige war, dass meine Oma mich an diesem Tag leider nicht erkannte. Sie hat nun schon einige Jahre mit Alzheimer zu kämpfen und je nachdem hat sie gute und schlechte Tage. Es macht mich einfach traurig, dass man dagegen kaum etwas machen kann 😦

Es wurde schon dunkel, als wir uns loseisen konnten um endlich unser Zimmer in der Pension Reinbacher zu beziehen, die noch einige Minuten weiter bergauf lag.

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http://www.reinbacher-gmbh.at/

Dort hieß man uns ebenfalls willkommen und gab uns den Schlüssel für unser Zimmer – ganz oben und am Eck – mit Balkon.

Während die Sonne unterging saßen wir einfach still beieinander auf dem Balkon, sahen ins Tal hinab und waren einfach glücklich. Das einzige Geräusch das uns begleitete war das melodische klingen der Kuhglocken auf der Weide gegenüber…

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Über Messerschaf

Ich bin eine Österreicherin, die in Deutschland lebt und vom eigenen Bauernhaus mit großem Garten träumt. Ich liebe das Leben, zu schreiben, fotografieren und einfach in der Natur zu sein. Neben dem Krafttraining bin ich eine leidenschaftliche Bäckerin, dafür beim Kochen leider etwas unbegabt! Das wiederrum kann mein Goldschatz, den ich vor 5 Jahren kennengelernt habe und seit 2 Jahren mein Ein nennen darf, perfekt drauf. Bin ein klein bisschen verrückt und habe mir einen Teil meiner kindlichen Unbeschwertheit bewahrt. Ich lache nicht nur allgemein sehr gerne, sondern auch mal über mich selbst, denn ein bisschen tollpatschig bin ich schon!
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4 Antworten zu Tag 3 – 10.07.2014 Station 3: Wo das Herz zu Hause ist

  1. arjana schreibt:

    Liebe Moni, dieser Eintrag von dir berührt mich gerade so besonders und ich freue mich mit dir über all die Herzlichkeit, die du erfahren durftest und dass dein Schatz so lieb aufgenommen wurde und dieses heimelige Gefühl in dieser so schönen Gegend verzaubert auch mich. Und ich bin traurig mit dir über deine Oma und dass es kein Mittel dagegen gibt und doch hat sie dich ganz sicher ganz tief innen gespürt und wird Tage danach wissen, dass du bei ihr warst. Einfach wichtig nur, dass du da warst!
    Eine liebe Umarmung zu dir, Arjana.

    • messerschaf schreibt:

      Liebe Arjana, ja ich wünsche jedem Menschen, dass er so einen Ort hat an dem er einfach zu Hause ist. Da kann man so viel Kraft schöpfen für den Alltag.
      Meine Oma hat sich bei der Abfahrt an mich erinnert und das fand ich wunderschön und war für mich der perfekte Abschluss einer zauberhaften Reise.

  2. Waldameise schreibt:

    Das Haus deiner Oma ist so wunderschön, idyllisch und einladend. Es muss herrlich sein, dort zu leben. Sicher fährst du immer wieder gern dorthin, liebe Moni.

    Ja, diese blöde Krankheit, leider hat sie meine Mom auch. Noch erkennt sie uns alle, aber es ist nur eine Frage der Zeit … 😦

    • messerschaf schreibt:

      Liebe Waldameise, ja ich liebe dieses Haus, habe ich doch als Kind so viel Zeit dort verbringen dürfen. Nächstes Jahr machen sich meine Onkelz an die Renovierung damit es noch lange erhalten bleibt.

      Alzheimer ist wirklich eine schreckliche Krankheit und man ist so hilflos. Was ich gehört habe, was den Prozess stark verlangsamen soll ist körperliche Bewegung, ein Instrument lernen und Kreuzworträtseln..
      Ich drücke Dir und Deiner Mama ganz ganz fest die Daumen, dass sie noch möglichst lange den Fortschritt der krankheit aufhalten kann!!!!

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