Tag 2 – 09.07.2014 Station 5: Haus des Meeres

Da ich Tiere aller Art schon seit meiner Kindheit total interessant finde und schon in Deutschland an keinem Tierpark vorbeikomme, durfte ein Besuch im Haus des Meeres natürlich nicht fehlen.

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In der Infobroschüre und im Internet kann man folgendes lesen:

Das Ziel des Haus des Meeres ist es, den Besuchern zu ermöglichen Biotope und Biosphäre hautnah zu erleben. Es tritt zudem für artgerechte Tierhaltung ein und praktiziert diese auch selbst. Der Schwerpunkt des Zoos liegt bei der Pflege und Nachzucht der Tiere sowie bei der Forschung und Wissensvermittlung.

Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Direktor des Hauses, der mir freundlicherweise genehmigt hat, einige meiner Bilder hier zu zeigen.

Wer selbst gerne einmal das Haus des Meeres besuchen möchte, oder sich für diese Einrichtung interessiert, findet hier viele wertvolle Informationen:

http://www.haus-des-meeres.at/

Nachdem wir unsere Tickets erstanden hatten, ging es mit dem Lift hinauf in den 8. Stock.

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Von dort ging es zu Fuß weiter in den 9. Stock (man hätte auch in einen anderen Lift umsteigen können. Für Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Gehbeschwerden usw. ist also bestens gesorgt), um uns die Hammerhaie anzusehen, die dort in einem gewaltigen Aquarium mit einigen anderen Meeresbewohnern ihre Runden drehten.

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Vor der riesigen Glasscheibe standen einige Reihen Stühle, so dass man sich in Ruhe hinsetzen und sich vom Geschehen hinter dem Glas verzaubern lassen konnte.

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(Der Hammerhai hat sich von mir leider nicht fotografieren lassen)

Anschließend genossen wir den Ausblick von der Terrasse, die Rund um das Gebäude führte und von der aus wir ganz Wien überblicken konnten.

(Ich hab leider keine Panorama-Funktion an meiner Canon gefunden, von daher musste ich leider basteln)

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Von dort aus machten wir uns schließlich durchs Treppenhaus auf den Weg nach unten. Farbenfrohe und sehr kindegrecht gestaltete Schilder zeigten uns dabei an, welche Tiere wir auf welchem Stock betrachten konnten- aber auch, was man während des Aufenthalrs nicht tun sollte.

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An den Terrarien und Aquarien wiederrum hingen große Informationstafeln mit Wissenswertem über ihre Bewohner und deren Lebensraum. Es war alles sehr liebevoll gestaltet und lud zum Verweilen und Staunen ein – die Zeit konnte man bei all dem ganz leicht vergessen.

Wie der Name „Haus des Meeres“ bereits verrät, gibt es vor allem sehr viele verschiedene Wasserbewohner zu entdecken:

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Besonders beeindruckend für mich war allerdings der „Freibereich“ (Tropenhaus und Krokipark), der sich ebenfalls über einige Etagen erstreckte. Hier stand man nun Auge in Auge mit putzigen kleinen Äffchen, farbenfrohen Vögeln und wurde hier und da sogar von neugierigen Fledermäusen umflattert. (Ich habe mehr als einmal den Kopf eingezogen).

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Ein Highlight in diesem Außenbereich war wiederrum der gläserne Handlauf. In ihm konnte man die Blattschneiderameisen dabei beobachten, wie sie Blattteile und andere Materialien beförderten, um sie in ihren Bau zu bringen. Es ist immer wieder beeindruckend welche Lasten diese Wesen tragen können und wie flink sie sich dabei noch bewegen.

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Und natürlich gab es auch einige Reptilien zu sehen

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Da wir sehr spät dran gewesen waren, wurden wir nun per Ansage darauf hingewiesen, dass das Haus des Meeres in 20 Minuten schließen würde. Also beeilten wir uns um zumindest die anderen Bewohner noch kurz anzusehen, bevor wir gehen mussten.

FAZIT: Wenn wir das nächste Mal nach Wien reisen, werden wir definitiv noch einmal dorthin gehen, da es wirklich ein Erlebnis für Jung und Alt ist. Wer sich für Tiere interessiert, sollte es auf keinen Fall verpasst haben.

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Über Messerschaf

Ich bin eine Österreicherin, die in Deutschland lebt und vom eigenen Bauernhaus mit großem Garten träumt. Ich liebe das Leben, zu schreiben, fotografieren und einfach in der Natur zu sein. Neben dem Krafttraining bin ich eine leidenschaftliche Bäckerin, dafür beim Kochen leider etwas unbegabt! Das wiederrum kann mein Goldschatz, den ich vor 5 Jahren kennengelernt habe und seit 2 Jahren mein Ein nennen darf, perfekt drauf. Bin ein klein bisschen verrückt und habe mir einen Teil meiner kindlichen Unbeschwertheit bewahrt. Ich lache nicht nur allgemein sehr gerne, sondern auch mal über mich selbst, denn ein bisschen tollpatschig bin ich schon!
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9 Antworten zu Tag 2 – 09.07.2014 Station 5: Haus des Meeres

  1. Inge schreibt:

    Hallo Moni,
    einfach herrliche Bilder. Lieb, dass du uns teilhaben lässt!
    Gruß von Inge

  2. Spottdrossel schreibt:

    Ist ja wunderprächtig, die farbigen Tiere an so einem grauen Tag.
    Fisch Nr. 1 ist, glaube ich, ein Kugelfisch, im Zoo Münster hieß der „Knurpsi“.
    Das blaue Vögelchen ist niedlich, den könnte ich grad adoptieren 😉 .

    • messerschaf schreibt:

      Ja gell? Das blaue Vögelchen fand ich schon deswegen so toll, weil es den Kopf so verrenken konnt… und die Fledermäuse waren der Hammer, da musst ich mich immer ducken.

  3. paleica schreibt:

    ich finde es immer wieder aufregend, die ganzen exotischen lebewesen dort zu beobachten. letztens bin ich auch mehr oder weniger über den koi-streichelzoo gestolpert. das ist schon sehr süß!

  4. arjana schreibt:

    Liebe Moni, deine Aufnahmen und Erlebnisse sind so beeindruckend. Dankeschön für dieses Erlebnis, ein bisschen hier dabei sein zu dürfen. Ganz besonders mag ich das Bild mit dem Seestern und den Seepferdchen, aber auch all die anderen Tieraufnahmen- einfach super schön gelungen. Das glaube ich gern, dass man hier viel Zeit verbringen mag, so würde es mir auch gehen.
    Ganz liebe Grüße, Arjana.

    • messerschaf schreibt:

      Ich mag so Tiergehege und so, müssen aber gut gemacht sein. Gegen so sterile kleine Zoos wo alle Lebewesen in engen Käfigen sitzen bin ich allergisch 🙂 Von daher freue ich mich immer, wenn ich über solche positiven Beispiele stolpere

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