Tag 2 – 09.07.2014 Station 4: Foltermuseum

Nach der Fiaker-Fahrt kehrten wir erst einmal ins Wienerwald ein, um etwas zu essen. Voller Begeisterung bestellte ich den Backhendl-Salat mit Kürbiskernöl.

Als der Salat dann, getragen von einer Kellnerin, um die Ecke bog, dachte ich erst sie würde das Kernöl separat bringen. Als sie jedoch keine Anstalten machte und ich mit meiner Gabel den blassen Salat untersuchte fand ich es ganz unten… und ganz wenig. (Dazu muss man wissen, dass wir Steirer sehr verschwenderisch mit dem grünen Gold umgehen. Wenn wir einen Salat machen, ist der grün und nicht blass). Aber egal. Er war auf jeden Fall sehr sehr lecker J

Beim Essen studierten wir unser Bonusheft und beschlossen zum Foltermuseum weiterzufahren und danach noch das Haus der Meere zu besuchen. Die U-Bahn hielt laut Plan in der Nähe, es konnte also nichts schiefgehen.

Mithilfe des Stadtplans suchten wir uns den Weg von der U-Bahn-Station zum Museum. Der Abstieg hinab in selbiges erinnerte an ein Gruselkabinett und verursachte bei mir Gänsehaut.

20140720_194048

http://www.wien.info/de/sightseeing/sehenswuerdigkeiten/a-f/foltermuseum

http://www.folter.at/

Das Museum hat keinesfalls den Anspruch Folter und Gewalt zu verherrlichen, sondern hat es sich zur Aufgabe gemacht über die dunklen Seiten der Menschheitsgeschichte – besonders der Rechtsprechung – aufzuklären. Sie zeigen auch auf in welcher Form und wie häufig die Folter heute noch Anwendung findet. (Und das letztere ist wirklich erschreckend)

Es war interessant und ist sehr aufwendig gestaltet aber es war auch sehr bedrückend und ich war froh, als wir wieder in die Sonne traten.

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Über Messerschaf

Ich bin eine Österreicherin, die in Deutschland lebt und vom eigenen Bauernhaus mit großem Garten träumt. Ich liebe das Leben, zu schreiben, fotografieren und einfach in der Natur zu sein. Neben dem Krafttraining bin ich eine leidenschaftliche Bäckerin, dafür beim Kochen leider etwas unbegabt! Das wiederrum kann mein Goldschatz, den ich vor 5 Jahren kennengelernt habe und seit 2 Jahren mein Ein nennen darf, perfekt drauf. Bin ein klein bisschen verrückt und habe mir einen Teil meiner kindlichen Unbeschwertheit bewahrt. Ich lache nicht nur allgemein sehr gerne, sondern auch mal über mich selbst, denn ein bisschen tollpatschig bin ich schon!
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