Tag 1 – 08.07.2014 Fahrt nach Wien

Route

Wir waren ohne Wecker bereits um 7 Uhr wach und trafen die letzten Vorbereitungen. Weitere scheinbar unverzichtbare Utensilien wanderten in die Taschen und diese schließlich nach und nach ins Auto – Und wieder einmal zeigte sich: mein Arthur ist ein wahres Platzwunder.

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Mein Schatz hatte die Ehre den ersten Teil der Strecke fahren zu dürfen (ab Österreich gilt nämlich eine maximal zulässige Geschwindigkeit von 130 km/h). Noch ein letztes Mal voll getankt, das Bankkonto um einiges Reisegeld erleichtert, den Koffeinspiegel im Blut erhöht und schon ging es auf die Autobahn.

Und es ging prima dahin. Irgendwann verlangten unsere Körper erneut nach Kaffee während der Kaffee vom morgen ein gegenteiliges Bedürfnis auslöste. Außerdem wollte das Auto auch mal wieder gefüttert werden. Also fuhren wir die nächste Raststation an. Erstes ersichtliches Zeichen, dass wir uns bereits unterhalb des Weißwurstäquators befanden:

Sogar die Raststätte hatte einen Biergarten 🙂

Gefuttert wurde dennoch im „Untergrund“-Schnellrestaurant für belegte Baguettes. Für mich sehr positiv: Man konnte jedes Baguette auch als Salat bestellen. Hab ich natürlich gleich mal getestet und für empfehlenswert befunden.

Danach setzte ich mich ans Steuer und brachte uns über die Grenze nach Österreich. Dort trafen wir leider auch gleich auf die erste Baustelle, was zumindest mir jedoch sehr versüßt wurde als das erste Schild mit Polli auftauchte.

Wer Polli ist? – Ich zeige es Euch:

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Und das ist die Beschreibung:

Polli

Hier findet Ihr alles über das putzige Warn-Hütchen der asfinag:

http://www.asfinag.at/unterwegs/bauen

Als wir noch ca. 50 km von Wien entfernt waren, beschloss ich das Navi einzuschalten, um den bestmöglichen Weg zum Hotel zu finden. Doofe Idee, wie sich herausstellte. Während der ganzen letzten Kilometer auf der Autobahn versuchte die Dame uns weiszumachen, dass es ja viiiieeeel toller wäre, von der Autobahn abzufahren – und das bei jeder Ausfahrt!

Zwischendurch hielten wir an um Kaffee aufzufüllen und ich bekam endlich meine heiß ersehnte erste Ausgabe der Kronen-Zeitung (Die ist für mich ein MUSS, wenn ich in Österreich bin)

Wir bissen die Zähne zusammen, Schatz setzte sich ans Steuer und ich schnappte mir den Stadtplan von Wien. So erreichten wir (trotz tückischer Baustelle direkt am Hotel) dann nach 8 Stunden unser Bett für die nächsten beiden Tage.

Hier schon mal zwei Eindrücke vom Weg durch die Stadt:

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Schnell an die Rezeption und eingecheckt und das Auto für 15 € die Nacht in der Garage untergebracht (15 € pro Tag ist für Wien übrigens ein Schnäppchen. 30€ sind da normal L) – Apropos Garage… also ich kenn ja enge Einfahrten in Tiefgaragen, aber DAS war ein ganz neues Level von „eng“… Respekt vor jedem Kombifahrer der da nicht seinen Lack an der Wand zurücklässt :-/

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Über Messerschaf

Ich bin eine Österreicherin, die in Deutschland lebt und vom eigenen Bauernhaus mit großem Garten träumt. Ich liebe das Leben, zu schreiben, fotografieren und einfach in der Natur zu sein. Neben dem Krafttraining bin ich eine leidenschaftliche Bäckerin, dafür beim Kochen leider etwas unbegabt! Das wiederrum kann mein Goldschatz, den ich vor 5 Jahren kennengelernt habe und seit 2 Jahren mein Ein nennen darf, perfekt drauf. Bin ein klein bisschen verrückt und habe mir einen Teil meiner kindlichen Unbeschwertheit bewahrt. Ich lache nicht nur allgemein sehr gerne, sondern auch mal über mich selbst, denn ein bisschen tollpatschig bin ich schon!
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3 Antworten zu Tag 1 – 08.07.2014 Fahrt nach Wien

  1. Wortman schreibt:

    Das Baustellenhütchen ist ja klasse. Dafür ist der Blümchenroller ja der reinste Horror 🙂

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